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Der Beirat

Der Beirat berät und unterstützt CO2Realtime, den produktscharfen Echtzeit-CO2-Fußabdruck. Dem Beirat gehören aktuell Dr. Katharina Reuter (UnternehmensGrün), Dipl.-Oec. David Kroll (GUTcert GmbH), Boris Lesjean (Veolia Gruppe),  Dr.-Ing. Peter Jahns (Effizienz-Agentur NRW), Dr. Ulrike Lange (VDI Zentrum Ressourceneffizienz) und Dr. Maren Hellwig (WVMetalle) an.

Dr. Katharina Reuter (UnternehmensGrün)

„Ich unterstütze CO2Realtime gern durch die Beiratstätigkeit, weil das Projekt die Praxisbrille aufsetzt und anwendungsbezogene Lösungen für die Wirtschaft entwickelt – und damit den Klimaschutz voranbringt.”

Katharina Reuter engagiert sich seit vielen Jahren für die nachhaltige Wirtschaft – zunächst in Lehre und Forschung, dann im Stiftungs- beziehungsweise Verbandsbereich. Seit 2014 führt sie die Geschäfte von UnternehmensGrün. Katharina Reuter hat verschiedene Projekte und Organisationen mit aufgebaut und im Vorstand begleitet. Sie ist unter anderem Mitbegründerin der European Sustainable Business Federation (Ecopreneur.eu).

UnternehmensGrün e. V. ist ein ökologisch orientierter Unternehmensverband. Seit 1992 engagieren sich hier Unternehmen, die Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft verbinden. Gemeinsam mit Partnerorganisationen positioniert sich der Verband für einen konsequenten Umbau hin zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Wirtschaftsweise.

Dipl.-Oec. David Kroll (GUTcert GmbH)

„Als Verifizierungsstelle möchten wir proaktiv bei Neuentwicklungen mitwirken und sind neben unseren Tätigkeiten in Fachgremien immer an einem fachlichen Austausch und neuen Entwicklungen wie CO2Realtime interessiert.”

David Kroll ist Gruppen- und Fachleiter sowie Auditleiter Emissionshandel, Carbon Footprint, Biogasregister und Herkunftsnachweise, unter anderem bei der GUTcert, wo er seit 2010 arbeitet. Von 2012 bis 2014 war Kroll als Gastreferent an der ESCP Europe zum Seminar „Executive Master in Energy Management“ tätig. Darüber hinaus engagiert sich Kroll als Mitglied im Sektorkomitee DAkkS ISO 14065 (Emissionshandel), im Normungsausschuss AA-00-08 Management von Treibhausgasemissionen und im Nutzerbeirat des Umweltbundesamts zum Herkunftsnachweisregister für Strom aus erneuerbaren Energien.

GUTcert validiert Umwelterklärungen nach dem Europäischen EMAS-Standard und verifiziert als unabhängiger Umweltgutachter- und anerkannte Sachverständigenorganisation Emissionsberichterstattung nach EU-ETS und Treibhausgasemissionen (Carbon Footprints). Prüfleistungen für die Energiewirtschaft, wie zum Beispiel Prüfungen nach dem KWK-Gesetz, Zertifizierung von Primärenergiefaktoren oder Nachweise und Umweltgutachten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erweitern das Profil.

Boris Lesjean (Veolia Gruppe)

„Transparenz und Digitalisierung spielen beim Circular Economy Ansatz von Veolia eine wesentliche Rolle. Wir sehen hierbei auch steigende Anforderungen von Stakeholdern und wollen mit dem innovativen CO2Realtime-Projekt die Zukunft mitgestalten."

Boris Lesjean ist Leiter Innovation bei Veolia Deutschland und verantwortlich für das Inkubatorprogramm U-START für Pre-Seed-Startups. Nach seinem Abschluss als Prozessingenieur in Frankreich beschäftigte er sich intensiv mit der Entwicklung von Lösungen im Bereich des Wassermanagements in urbanen Regionen. Er verfügt über hohe Expertise zu Technologien in der Abwasserbehandlung sowie zur Energie- und Ressourceneffizienz und war lange Jahre im F&E nahen Umfeld der Veolia Gruppe tätig.

veolia logo

Die Veolia Gruppe ist als Dienstleister für Kommunen in öffentlich-privaten Partnerschaften sowie für die Industrie tätig. Sie unterstützt Städte und Industriebetriebe auf allen fünf Kontinenten im Umgang mit natürlichen Ressourcen. Zu den Geschäftsschwerpunkten zählen Lösungen für die schonende und effiziente Nutzung von Wasser, Energie und Rohstoffen sowie bei Entsorgungsfragen.

Dr.-Ing. Peter Jahns (Effizienz-Agentur NRW)

„Gerne bringe ich unsere Erfahrungen mit ein, da wir im Beirat durch CO2Realtime neue Einblicke zum Klimaschutz in der Produktion gewinnen.”

Peter Jahns ist als Verfahrensingenieur seit Mitte der 1980er Jahre in der Umwelttechnik tätig. Von der Kohlechemie kommend wechselte er nach langjähriger Tätigkeit in der Altlastensanierung 1999 zum vorsorgenden Umweltschutz als Leiter der Effizienz-Agentur NRW. Daneben wirkt er als Juror beim Deutschen Rohstoffeffizienzpreis des BMWi sowie beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit.

Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) wurde 1998 vom Umweltministerium Nordrhein-Westfalen (NRW) initiiert und als neutrales Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz gegründet. Von Duisburg und acht weiteren Regionalbüros in NRW aus steht EFA den Industrie- und Handwerksbetrieben mit einem umfassenden Leistungsangebot zur Seite, um gemeinsam mit Fachberatern aus Wirtschaft und Forschung die Prozesse und Produkte der Unternehmen ressourcenschonender zu gestalten.

Dr. Ulrike Lange (VDI Zentrum Ressourceneffizienz)

„Eine ressourcen- und energieeffiziente Produktion rückt immer mehr in den Fokus des unternehmerischen Alltags. Das Projekt CO2Realtime bietet einen hervorragenden Ansatz, einen Umweltindikator in Form eines echtzeitbasierten und produktscharfen CO2-Fußabdrucks zu erhalten und darüber Einsparpotenziale zu erschließen.“

Ulrike Lange arbeitet im VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) und erstellt branchenspezifische Informationen, Instrumente und Publikationen zum Thema Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Diese Tools und Veröffentlichungen helfen KMU, durch einen effizienten Einsatz von Ressourcen mehr Nutzen zu erzielen und nachhaltig Kosten zu sparen.

Das VDI ZRE hat die Aufgabe, Informationen zu Umwelttechnologien und material- und energieeffizienten Prozessen allgemein verständlich aufzubereiten. Ziel ist es, vor allem KMU bei der Steigerung ihrer Ressourceneffizienz zu unterstützen. Die Instrumente des VDI ZRE werden im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit erstellt und aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert.

WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle)

Logo der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle)

Die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle) vertritt die wirtschaftspolitischen Anliegen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie mit 655 Unternehmen und 111.000 Beschäftigten. Die Nichteisen-Metallindustrie trägt insbesondere durch das Recycling von Metallen wesentlich zur Ressourceneffizienz bei. Innovationen und Energiewende sind ohne NE-Metalle nicht denkbar. Ressourceneffizienz ist eine Kernkompetenz der NE-Metallindustrie und sichert die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Märkte für die Branche auf Dauer.